Häufige Fragen

Im Allgemeinen empfehlen wir, dass ein Dackel maximal 4 Stunden lang alleine gelassen werden sollte. Dies gilt für einen erwachsenen Hund. Selbstverständlich muss er in der Zeit des Alleinseins jederzeit Zugang zu frischem Trinkwasser haben.

Welpen und Junghunde müssen sozialisiert werden, bevor sie allein gelassen werden können. Andernfalls besteht ein erhöhtes Risiko für Trennungsangst, destruktives Verhalten und übermäßiges Bellen. In den ersten drei Monaten sollte ihr Dackel nie längere Zeit alleine zu Hause gelassen werden. Ungefähr ab dem fünften Lebensmonat kann unserer Erfahrung nach mit dem gezielten Gewöhnen an das Alleinbleiben begonnen werden.

Beim (Dackel-) Welpen und nicht ausgewachsenen Junghund immer Halsband! Egal, ob Sie Ihren Dackel später lieber am Halsband oder im Geschirr laufen lassen, stellen Sie sicher, dass er genügend Bewegung hat, um eine gute Muskulatur aufzubauen. Auf jeden Fall sollten Sie Ihrem Hund beibringen, beim Gehen nicht an der Leine zu ziehen. Ein Geschirr ist kein Ersatz für die Erziehung zur Leinenführigkeit!

„Ein Halsband an sich ist nichts Böses oder Schlechtes, nur sollten keine starken oder lang anhaltenden Kräfte darauf einwirken. Ist Ihr Hund ein chronischer “Zieher”, dann ist er mit einem Geschirr gesundheitlich besser dran. “Zieher” leiden durch den Dauerdruck des Halsbands fast immer an einer chronischen Entzündung von Kehlkopf und oberer Luftröhre. Auch ein Hund, der in der Umgebung starker Verlockungen schwer zu kontrollieren ist und bei jeder Gelegenheit mit viel Kraft vorprellt, sollte besser ein Geschirr tragen, um Verletzungen des Halses durch starke Kraftimpulse zu vermeiden. Aber: Ein Geschirr verlangt dem Hundebesitzer mehr Verantwortung ab. Es muss einwandfrei gefertigt und perfekt angepasst sein. Dies ist besonders wichtig, da ein Geschirr im Gegensatz zum Halsband auch beim Freilauf behindernd oder störend wirken kann.“

Quelle: Die ewige Frage: Halsband oder Geschirr? [Von Ralph Rückert, Tierarzt]

Eine noch entschiedenere Haltung zum Thema Geschirr bei Dackeln als wir sie vertreten habe ich auf der Seite der Zwergteckelzucht von den Argoatjägern gefunden. Auch dazu ein Zitat der Züchterin Nathalie Ramis mit dem Verweis auf ihre sehr interessante Homepage:

Es gibt KEIN Geschirr, das für Dackel geeignet ist. Es ist nicht nur so, dass sie scheuern, den Rücken gefährden und die Hunde aus den allermeisten Geschirren innerhalb von Sekunden raus sind und weg: sie schädigen die Schultergelenke weil sie darauf Dauerdruck erzeugen und fügen dem Hund starke Schmerzen zu. Da dieser nicht dauerhaft jault, wird dies leider nicht vom Halter erkannt. Viele Menschen behaupten, der Hund ziehe am Geschirr weniger, stellen sich jedoch nicht die Frage weshalb. Das Geschirr drückt vorne auf den spitzen Brustknochen und erzeugt auch noch Druck auf die Schultern, das ist sehr schmerzhaft! Dieser Druck kann soweit gehen, dass er Arthrose in den Schultern auslöst.

Quelle: Accessoires – Körbchen, Näpfe, Spielzeug, Leinen, Transport [Nathalie Ramis, von den Argoatjägern]

Ein Hund in guter körperlicher Verfassung und mit guter Muskulatur ist in der Lage, die normalen Alltagsaktivitäten zu absolvieren. Zum Treppensteigen von Hunden, insbesondere von Dackeln, gibt es viele Meinungen aber wenig gesichertes Wissen.

Denken Sie daran, Ihr Dackel ist ein Hund und muss das Leben als Hund führen und genießen können. Ein zu starker Schutz und das “Einwickeln in Watte”, um Rückenprobleme zu vermeiden, macht weder Ihnen noch Ihrem Hund Spaß oder ist auch nur sinnvoll.

Andererseits wäre es gewiss nicht fair, einen etwas stärkeren Standarddackel stets und ständig eine steile Treppe (insbesondere hinab) laufen zu lassen. Als Eigentümer müssen sie sich daher abhängig von dem Hund und den gegebenen baulichen Umständen selbst überlegen, welche Regelungen sie zu Hause zulassen werden. Bitte berücksichtigen Sie dabei, dass das Gewicht des Hundes nicht gleichmäßig auf alle vier Pfoten verteilt ist. Selbst im waagrechten Stand ruhen auf den Vorderläufen 2/3 des Gesamtgewichts.

Haben Sie einen übereifrigen Hund, der auf Tische oder Fensterbänke gelangt und von dort hinunter springt, muss das unterbunden werden.

Hundehalterhaftpflicht

Die Hundehalterhaftpflicht ist ein Muss! Der DTK 1888 e.V. hat mit der Zander-Versicherungsmakler GmbH & Co. KG einen Rahmenvertrag zu einer Hundehalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen. Die Deckungssumme beträgt 10 Mio. € pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Auch Mietsachschäden sind ohne Selbstbeteiligung mitversichert.

In einigen Bundesländern sind die Hundebesitzer dazu verpflichtet, eine derartige Versicherung abzuschließen. Ab dem Alter von 3–6 Monaten muss ein Hund in den Ländern Hamburg, Berlin, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen versichert sein. In den übrigen Bundesländern bestehen besondere Regelungen, z.B. für Hunde ab einer bestimmten Größe. Nur in Mecklenburg-Vorpommern gibt es gar keine Versicherungspflicht.

Jedes DTK-Mitglied kann zum Preis von 39,00 € im Jahr, inklusive Versicherungssteuer und ohne Selbstbeteiligung, seinen Dackel versichern. Jeder versicherte Hund muss entweder tätowiert sein, oder eine Chip-Nr. haben. Der Wohnsitz und die Bankverbindung des Hundebesitzers müssen dabei in Deutschland sein. Sie können nicht nur Ihren Dackel, sondern alle Jagdhunde über den Rahmenvertrag versichern. Der Hund muss nicht jagdlich geführt werden; die Einstufung in die Kategorie “Jagdhund” reicht aus.

Unser Tipp: In diesem Preissegment gibt es zwar auch andere Haftpflichtversicherungen, jedoch verlangen alle Anbieter eine Selbstbeteiligung von mindestens 150 €. Wenn man ohnehin vor hat für derzeit 50,- € Jahresbeitrag Mitglied im DTK zu werden, sollte man diese günstige Haftpflichtversicherung unbedingt abschließen.

Hundekrankenversicherung und Hunde-OP-Versicherung

Zu dem Thema Krankenversicherung für Hunde können wir aus persönlicher Erfahrung nicht viel sagen. Die meisten unserer laufenden Tierarztkosten beziehen sich direkt auf das Zuchtgeschehen wie z.B. Vorsorgeuntersuchungen der Hündin, Progesteron-Tests, Medikamente oder das Chippen und Impfen der Welpen vor der Wurfabnahme. Deshalb soll an dieser Stelle lieber die andere Seite, das heißt ein Tierarzt, zu Wort kommen.

„Im Prinzip hat sich der Personenkreis, der besser früher als später eine TKV abschließen sollte, drastisch erweitert, und das liegt in erster Linie daran, dass die Gebühren für hochklassige Tiermedizin und speziell die Notfallversorgung (wie von mir schon seit Jahren vorausgesagt) inzwischen stark anziehen. Es ist abzusehen, dass sich mittelfristig ein Preisniveau etablieren wird, wie wir es jetzt schon in anderen und mit Deutschland ansonsten gut vergleichbaren Ländern wie Großbritannien und Schweden sehen können, und das ist zwei- bis dreimal so hoch wie hierzulande!“

Quelle: Tierkrankenversicherung: Ja, tut es! Und zwar sofort! [Von Ralph Rückert, Tierarzt]
Häufigste Operationen | Dackel

Die teuerste Einzelrechnung in dieser Statistik lag bei 2.300 Euro für einen Bandscheibenvorfall.
Fundstelle: Hunde-OP Versicherung für Dackel

Will man seinen Dackel zum Beispiel nur für anfallende OP-Kosten ohne Selbstbeteiligung bei freier Tierarztwahl versichern, so muss man mit monatlichen Gebühren von 15,90 € (bis 2500 € Operationskosten) oder 18,90 € (unbegrenzte OP-Kosten) rechnen. Diese Tarife habe ich dem Beitragsrechner der AGILA Haustierversicherung AG (ältester Anbieter auf dem deutschen Markt seit 1994) entnommen. Sie gelten allerdings nur für Hunde unter 2 Jahren. Ältere Hunde nach dem 8. Geburtstag kann man bei dieser Gesellschaft gar nicht mehr versichern. Ein kompletter Tierkrankenschutz ist selbstverständlich noch viel teurer.

Wie bei allen Versicherungen gilt auch bei Versicherungen für Tiere die Vertragsbedingungen genau zu studieren und verschiedene Tarife zu vergleichen. Je nach Alter und Rasse des Hundes können die Preise sehr unterschiedlich ausfallen. Einen Versicherungsvergleich von Hunde-OP Versicherungen der gängigsten deutschen Anbieter findet man zum Beispiel auf der Seite Verbraucher-Forum Versicherungsmakler e.K.

Dackel sind langlebig. Langlebigkeit bedingt im Alter eben auch “altersbedingte Degeneration”. Wer hat das zu seiner Enttäuschung nicht selbst schon von seinem Hausarzt gehört?

Abgesehen davon gehören Dackel, wie andere “Arbeitshunde” auch, zu den eher robusten Rassen. Ein Hund, der seiner Arbeit aufgrund “angezüchteter” gesundheitlicher Beeinträchtigungen nicht nachgehen könnte, und das ist beim Dackel die vielseitige Verwendung auf der Jagd, wäre ein Widerspruch in sich.

Nun aber vom Allgemeinen zum Besonderen: Das Einzige, das sich für alle Dackel sagen lässt ist, dass die Architektur mit kurzen Beinen und einem relativ langen Rücken das Auftreten von Rückenproblemen zu begünstigen scheint. Diese Tendenz scheint bei allen kurzbeinigen Hunderassen gegeben. Welchen Einfluss auf das tatsächliche Auftreten von Rückenproblemen die Haltungsbedingungen haben, ist nicht abschließend geklärt. Sicher scheint nur zu sein, dass Übergewicht, mangelnde Bewegung oder auch Überlastung durch Fehlbewegung zu vermeiden sind. Die berüchtigte “Teckellähme” gibt es als eigenständiges Krankheitsbild nicht. Einen Gesprächspartner, der dieses Wort noch verwendet sollten Sie nicht ernst nehmen. Was es gibt sind, wie bei allen Hunden, Bandscheibenvorfälle.

Derzeit wird diskutiert, ob Kalkeinlagerungen in die Bandscheibenkörper, die radiologisch dargestellt und erfasst werden können, das spätere Auftreten von Bandscheibenproblemen begünstigen. Zum Beispiel in Dänemark ist man daher dazu übergegangen, Dackel vor und während des Zuchteinsatzes in regelmäßigen Abständen zu röntgen und Tiere, die eine bestimmte Anzahl von Bandscheiben mit Kalkeinlagerungen aufweisen von der (weiteren) Zucht auszuschließen. Da aber gesicherte Erkenntnisse über die Vererblichkeit und Ursache dieser Kalkeinlagerungen fehlen, ist damit nicht viel gewonnen, zumal sich in jüngster Zeit Hinweise häufen, dass diese Kalkeinlagerungen durch Mikroverletzungen im Welpenalter verursacht werden. Wenn das zuträfe handelte es sich um erworbene und nicht vererbliche Merkmale.

Ein Augenmerk sollte bei Dackeln auf der Herzgesundheit liegen. Es scheinen insbesondere Veränderungen der Herzklappen im Alter nicht ganz ungewöhnlich zu sein. Belastbare Zahlen, insbesondere mit dem Vorkommen bei anderen Hunderassen vergleichbare Angaben, liegen leider nicht vor. Stellen Sie sicher, dass bei den Impfungen und sonstigen Tierarztbesuchen immer auf etwaige Herzgeräusche, die meist ein Anzeichen für Veränderungen am Herzen sind, besonders geachtet wird. Gleiches gilt für einen Leistungsabfall und ein deutliches Nachlassen der Aktivität schon im mittleren Alter. Frühzeitig erkannt und mit den entsprechenden Medikamenten behandelt kann in den allermeisten Fällen Ihrem Liebling ein langes und vitales Leben sichergestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass wir hier nur über Kurzhaardackel, die ursprünglichsten Dackel, schreiben. Zu den anderen Dackelrassen, Langhaardackel und insbesondere Rauhaardackel, informieren Sie sich bitte gesondert.

Gar nicht.

Eine Kastration fördert fast sicher das Auftreten von Hämangiosarkomen, den berüchtigten Milztumoren. Auch bezüglich Kreuzbandrissen scheint bereits festzustehen, dass diese Verletzung bei kastrierten Tieren deutlich häufiger vorkommt. Ziemlich klar ist inzwischen auch der Zusammenhang zwischen der Kastration und einer häufigen Störung bei älteren Hunden, der Schilddrüsenunterfunktion.

Nur bei zwingenden medizinischen Indikationen sollte unserer Meinung nach eine Kastration bei Hunden durchgeführt werden.

Die pampige Antwort: so viel, wie er Ihnen wert ist. Dabei ist diese Antwort gar nicht so sehr pampig. Sie haben vielfach die Möglichkeit, einen “Dackel”-Welpen insbesondere via Internet günstig zu erwerben. Bevor Sie jetzt jedoch die Suchmaschine Ihrer Wahl anwerfen bitten wir Sie folgendes zu bedenken:

Sie dürfen davon ausgehen, dass zumindest in Deutschland die Rassehundezucht alleine kein tragfähiges Geschäftsmodell darstellt, sieht man einmal von hochmodischen und stark nachgefragten Hunden, wie z.B. derzeit den “Frenchies” ab. Die meisten Rassehundezüchter, Dackelzüchter ganz gewiss, sind Liebhaber, die froh sind, wenn der aus der Haushaltskasse in die Zucht fließende Betrag durch Welpenverkäufe über die Jahre einigermaßen ausgeglichen und so der häusliche Friede erhalten wird.

Wenn damit die Preise für Welpen aus einer Zuchtstätte, die über den entsprechenden Rassehundeverein dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) angehört, in etwa kostendeckend sind, dann stellt sich die Frage, wer die Differenz dieser Preise zu den vermeintlich günstigeren Angeboten zahlt? In der Regel der Welpe und seine Mutter.

Wir geben unsere Welpen regelmäßig entwurmt, gechippt, erstgeimpft und mit EU-Heimtierausweis sowie Ahnentafel des Deutscher Teckelklub von 1888 e.V. (DTK) ab. Die Welpen sind mindestens einmal vom Tierarzt untersucht, der den Chip implantiert und die Impfung vornimmt. Danach schickt uns der DTK einen Zuchtwart ins Haus, der erneut die Welpen untersucht, die Elterntiere und deren Papiere kontrolliert und von den Welpen Blutproben zur späteren Feststellung der Richtigkeit der angegebenen Abstammung entnimmt. Mindestens einmal im Jahr erfolgt durch den Zuchtwart eine Kontrolle der gesamten Zuchtstätte einschließlich aller Hunde und deren Impf- und Gesundheitsstatus. Da wir mehr als drei zuchtfähige Hündinnen halten haben wir eine Erlaubnis nach § 11 TierSchG beantragt und unsere Sachkunde vom Veterinäramt, dessen Aufsicht und ebenso regelmäßiger Kontrolle wir unterstehen, prüfen lassen. All das kostet, wie auch die regelmäßigen Fortbildungen, Untersuchungen, Prüfungen, etc. pp. nicht wenig ins Geld gehen.

Wir machen das gerne und mit Freude, denn es kommt unseren Hunden und deren Welpen zugute, aber es schlägt sich eben auch im Abgabepreis der Welpen nieder. Dieser liegt für unsere Dackel im Normalschlag derzeit bei € 950,- und für Zwergdackel bei € 1.100,-. Hinzu kommen jeweils gesonderte Kosten für weitere Impfungen und Verweildauern etwa zum Zweck des Exportes eines Welpen.

Die Bandscheiben liegen zwischen den knöchernen Wirbelkörpern und bilden mit diesen die Wirbelsäule. In der Wirbelsäule verläuft der Wirbelkanal, der das Rückenmark und damit den zentralen Nervenstrang aufnimmt. Ist eine Bandscheibe beschädigt kann Bandscheibenmaterial in den Wirbelkanal gepresst werden, was dann das Rückenmark quetscht. Neben der Schmerzhaftigkeit kann dies neurologische Ausfallerscheinungen bis -in schweren Fällen- hin zur Lähmung verursachen.

Die wichtigste Maßnahme ist Eile. Bei den ersten Anzeichen eines möglichen Bandscheibenvorfalls, besser zu früh als zu spät, muss der Hund ruhig gestellt werden. Am besten verwenden Sie dazu eine verschlossene Transportbox. Es muss sichergestellt sein, dass der Hund nicht etwa aus seinem Korb heraus klettert. Der Hund wird in der Box transportiert oder, wenn dies nicht möglich sein sollte, bzw. der Hund sich lösen muss, getragen. Dies geschieht bestenfalls so, dass eine Hand zwischen die Vorderbeine und die andere zwischen die Hinterbeine geführt wird. Die Hände treffen sich unter dem Hund und dieser ruht quasi auf den Handflächen und Unterarmen. Der Hund wird sofort einer Tierärztin vorgestellt, die über die weitere Therapie entscheidet.

Die Behandlung eines Bandscheibenvorfalls beim Hund richtet sich vorwiegend nach dem Schweregrad. Bei einem leichten Bandscheibenvorfall ohne manifeste Lähmungserscheinungen und mit normaler Blasen- und Darmfunktion ist in vielen Fällen eine rechtzeitige Behandlung mit schmerzstillenden/entzündungshemmenden Medikamenten und strikter Ruhighaltung ausreichend.

Wenn eine Operation dennoch erforderlich werden sollte, gehört diese unbedingt in die Hände einer erfahrenen und entsprechend spezialisierten Tierärztin.

favicon Halten Sie Ihren Dackel fit. Für Mensch und Hund gilt: was der Muskel schon zu leisten vermag entlastet die Wirbelsäule.

favicon Steigern Sie die Menge an Bewegung, die Sie Ihrem Dackelwelpen “zumuten” langsam entsprechend seinem Heranwachsen; packen Sie ihn aber nicht vor Angst in Watte.

favicon Ernähren Sie Ihren Dackel achtsam. Das heißt ausgewogen und keinesfalls zu reichlich, jedoch immer ausreichend.

favicon Fördern Sie die Wasser- und Schwimmfreude Ihres Hundes, denn zu schwimmen entlastet die Wirbel und stärkt die Muskulatur.

favicon Verzichten Sie auf lange Hetzspiele mit dem Ball und gar unter Zuhilfenahme von “Ballschleudern”. Werfen Sie Bälle “mädchenhaft” von unten und eher lang als hoch. Sie haben meist bessere Richtungskontrolle und minimieren das Verspringen der Bälle.

favicon Haben Sie einen “ballverrückten” Hund, der das Ende des Spieles nicht akzeptiert mag es helfen, den Ball durch einen kleinen Apfel zu ersetzen. Ist der Apfel gefressen oder atomisiert fällt die Einsicht, dass der Spaß zu Ende ist manchmal leichter.

Vorbeugen ist besser als Heilen. Daher ist die Wahl des Lebensstils, die Sie treffen können, für die Verringerung des Risikos eines Rückenproblems Ihres Hundes sehr wichtig.

Oft zeigen Hündinnen Anzeichen einer Trächtigkeit, auch wenn kein Deckakt in der Läufigkeit erfolgte. Das Gesäuge kann anschwellen, die Zitzen werden prominenter, sogar Milchaustritt kann provoziert werden. Hinzu treten manchmal auch muttertypische Verhaltensweisen, wie etwa ein Nestbauverhalten oder gar das behudern eines Objektes, oft das Lieblingsspielzeug.

Diese Scheinträchtigkeit ist bis zu einem gewissen Grad Bestandteil des normalen Zyklus’ der Hündin. Ihre Symptome verschwinden meist mit Verstreichen des fiktiven Geburtstermins. Um beurteilen zu können, ob die Hündin darüber hinaus gehende Symptome aufweist und einem Tierarzt vorgestellt werden sollte, ist die Kenntnis des fiktiven Geburtstermins hilfreich. Sie sollten daher (auch aus anderen Gründen) den Eintritt der Läufigkeit stets im Kalender notieren. Da es hier nicht um die Bestimmung des zur Paarung besten Zeitpunktes geht genügt eine Schätzung: Tag des ersten Austritts von Läufigkeitssekret + 2 Wochen + 9 Wochen = “Geburtstermin”.

Sollten die Symptome sich nicht mit dem “Geburtstermin” deutlich verringern um schließlich alsbald zu verschwinden oder vor dem “Geburtstermin” die Hündin regelrecht zur “Milchkuh” werden, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Ebenso, wenn Sie bei der nun besonders regelmäßigen Abtastung des Gesäuges Verhärtungen wahrnehmen.

Klare Antwort: Nein.

Es hält sich zwar hartnäckig die Legende, dass eine Hündin wenigstens einmal im Leben Schwangerschaft, Geburt und Welpenzeit durchgemacht haben sollte, um eine “normale” Entwicklung zu durchlaufen und Verhaltensauffälligkeiten zu vermeiden; das ist aber… eben Legende. Irgendeine Grundlage im Tatsächlichen hat diese Legende nicht. Insbesondere wird dadurch keinen späteren Scheinschwangerschaften vorgebeugt.

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